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MOTS-c 10mg

MOTS-c – mitochondrial kodiertes Peptid, erforscht für Insulinsensitivität und AMPK-Signalisierung. Preis und Chargenanalyse.

45.00 EUR · Auf Lager

MOTS-c 10mgMOTS-c 10mg

Dieses Produkt ist ausschließlich für wissenschaftliche und Forschungszwecke sowie als Referenzstandard in der HPLC-Analytik bestimmt und ist kein zugelassenes Arzneimittel. Es ist nicht zur Diagnose, Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten bei Menschen oder Tieren bestimmt. Es ist weder von der FDA noch von der EMA noch von einer nationalen Zulassungsbehörde zugelassen. Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Information und stellen keine medizinische Beratung, keine Anwendungsempfehlung und keine Aussage über klinische Wirksamkeit und Sicherheit dar.

MOTS-c – Was ist das Peptid

MOTS-c ist ein Peptid aus 16 Aminosäuren, das nicht in der nukleären, sondern in der mitochondrialen DNA kodiert ist. Es gehört zu der vergleichsweise neu beschriebenen Gruppe der mitochondrial abgeleiteten Peptide, deren Entdeckung die Vorstellung veränderte, dass Mitochondrien ausschließlich eine Energiefunktion erfüllen.

Das Molekül wird als Signalmolekül betrachtet – es wird angenommen, dass es Informationen von den Mitochondrien zum Zellkern überträgt und an regulatorischen Mechanismen beteiligt ist, die mit dem zellulären Stoffwechsel zusammenhängen. Diese Art der Kommunikation wird in der Literatur als retrogrades mitochondriales Signal bezeichnet.

Das wissenschaftliche Interesse an der Verbindung richtet sich auf ihren Zusammenhang mit der Insulinsensitivität, der Glukoseverwertung und der metabolischen Anpassung bei physiologischem Stress.

Wirkmechanismus

Das Peptid wird mit der Aktivierung der AMP-aktivierten Proteinkinase (AMPK) in Verbindung gebracht – einem Enzym, das als Sensor für den Energiezustand der Zelle fungiert. Bei einem verringerten Verhältnis von ATP zu AMP wird AMPK aktiviert und schaltet den Stoffwechsel auf energieproduzierende Stoffwechselwege um.

Beschrieben wird außerdem eine Translokation des Peptids in den Zellkern bei metabolischem Stress, wo eine Beteiligung an der Regulation der Genexpression vermutet wird. Dieser Mechanismus ist die Grundlage dafür, MOTS-c als Signalmolekül und nicht nur als Stoffwechselprodukt zu betrachten.

Forschungsdaten und Beobachtungen

Die veröffentlichten Beobachtungen untersuchen den Einfluss des Peptids auf Stoffwechselwege im Zusammenhang mit der Glukoseaufnahme, einschließlich jener, die bei muskulärer Belastung beteiligt sind. Ein Teil der Untersuchungen konzentriert sich auf das Enzym AMPK und seine Rolle bei der Energiehomöostase.

Eine weitere Forschungslinie verfolgt die Konzentrationen des endogenen Peptids und deren Zusammenhang mit dem Alter und dem Stoffwechselstatus. Diese Beobachtungen sind überwiegend assoziativer Natur und begründen keinen Kausalzusammenhang.

Ein Großteil der verfügbaren Daten stammt aus Zell- und Tiermodellen. Die Übertragbarkeit auf den Menschen bleibt eine offene Frage in der Literatur.

Einige Arbeiten untersuchen den Zusammenhang zwischen dem Peptid und körperlicher Belastung und berücksichtigen Veränderungen seiner Konzentrationen nach dem Training. Die Richtung dieses Zusammenhangs – ob die Belastung die Werte erhöht oder ob erhöhte Werte die Anpassung erleichtern – bleibt Gegenstand der Diskussion.

Untersucht wird auch der Zusammenhang mit der Insulinresistenz in Modellen des metabolischen Syndroms. Die Beobachtungen sind überwiegend assoziativer Natur und begründen keine kausale Abhängigkeit unter menschlichen Bedingungen.

Beispielhafte Berechnungen

Die nachstehenden Berechnungen sind ausschließlich mathematische Beispiele, die den Zusammenhang zwischen der Gesamtmenge der Substanz, dem Volumen des Lösungsmittels und der resultierenden Konzentration veranschaulichen. Sie stellen keine Dosierungsempfehlung, kein Anwendungsschema und keine Gebrauchsanweisung dar.

Beim Auflösen von 10 mg mit 2 ml bakteriostatischem Wasser:

Die resultierende Konzentration beträgt 5 mg/ml, wobei 0,20 ml 1 mg der Substanz enthalten.

Beispielwerte:

Überblick über wissenschaftliche Publikationen

Mitochondrial kodierte Peptide wurden erst vor relativ kurzer Zeit beschrieben, und die Literatur auf diesem Gebiet befindet sich in einer frühen Phase der Anhäufung. Die Zahl der Publikationen nimmt zu, doch die methodische Vielfalt erschwert die Verallgemeinerung.

Ein Teil der Untersuchungen konzentriert sich auf den Mechanismus, ein anderer auf mögliche biomarkerbezogene Anwendungen der Peptidkonzentrationen.

Da die Gruppe der mitochondrial kodierten Peptide erst im letzten Jahrzehnt beschrieben wurde, werden standardisierte Messmethoden noch entwickelt. Das bedeutet, dass Ergebnisse verschiedener Labore nicht immer direkt vergleichbar sind.

Sicherheitsdaten aus den Studien

Das Verträglichkeitsprofil mitochondrial kodierter Peptide ist aufgrund der frühen Forschungsphase nur unzureichend dokumentiert. Es fehlen systematische Daten aus Langzeitbeobachtungen.

Diese Unvollständigkeit der Literatur sollte bei jeder Interpretation der verfügbaren Ergebnisse berücksichtigt werden.

Das Produkt ist ausschließlich für Forschungszwecke bestimmt. Es ist kein Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel oder Arzneimittel und ist nicht zur Diagnose, Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt.